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Demografischer Wandel - der Begriff gehört heutzutage zum Sprachgebrauch. Vor fünf Jahren hatten 52 Prozent der Deutschen noch nie etwas davon gehört. Inzwischen ist das Bewusstsein, dass sich unsere Bevölkerungsstruktur verändert, allgemein bekannt. Doch wie tiefgreifend die Veränderung sein wird, macht erst ein Blick auf die Statistiken deutlich.

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Bevölkerung in Deutschland von 68 Millionen auf 82 Millionen Einwohner angestiegen. Nach einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes wird die Einwohnerzahl bis 2050 auf 75 Millionen zurückgehen. Dazu kommt, dass die geburtenstarken Jahrgänge ab 2015 in Rente gehen. Heute macht der Anteil der über 60-Jährigen 25 Prozent aus, 2050 wird er voraussichtlich 37 Prozent betragen.

Mit der stetig ansteigenden Einwohnerzahl ging über Jahrzehnte ein wirtschaftliches Wachstum einher. Seit 1970 geht die Geburtenrate stetig zurück. Davon hat die Bevölkerung Jahre lang profitiert, konnte doch an Investitionen in Bildung, Erziehung oder Spielplätzen gespart werden. In den 1980er und 1990er Jahren trat die Generation der Babyboomer der Jahrgänge von 1955 bis 1969 ins Berufsleben ein und bescherte enormen Wohlstand. Zudem gab es noch nicht so viele Alte und wenig Kinder, für welche die arbeitende Bevölkerung aufkommen musste. Doch die Zeiten ändern sich.

Der Rückgang der Geburtenrate und die Veränderung der Gesellschaftsstruktur stellt gerade Unternehmen vor neue Herausforderungen. "So greifen zum Beispiel Porsche und Daimler die Fachkräfte aus Aachen ab, um ihren Nachwuchs zu sichern", weiß der 54-jährige Diplom-Ökonom. (Zitat)

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